Chronik

Die Chronik erzählt unsere Geschichte. Von ersten Gehversuchen 1896 über die Gründung des Vereins 1908 bis in die Gegenwart. Habt ihr Bilder oder weitere Informationen für uns? Meldet euch beim Vorstand.

Eine kompakte Zusammenfassung könnt ihr hier lesen.

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Aktuell

Chronik 1908 bis heute

2021

Barbecue-Workshop

2021

Gschtürm im Schtägehuus (Covid19)

Gschtürm im Schtägehuus Szenenbild

Wegen COVID19 verschoben 🙁

2020

Schiff über Bord

Textüberarbeitung für das Theater Altstetten
Jürg C. Maier

Autor
Dani von Wattenwyl

Regie
Jürg C. Maier

2019

Wägital

2019

Chömed emal verbii

Textüberarbeitung für das Theater Altstetten
Gritli Harringer und Käthi Hasler

Autor
Ulla King

Regie
Käthi Hasler

2018

Hamburg

2018

Fix & Fertig

Komödie in zwei Akten von:
Ray Cooney & John Chapmann

Regie:
Jürg C. Maier

2017

Rente gut – alles gut!

Regie
Käthi Hasler

 

2016

Mannä mit und ohni Visionä

Komödie in 2 Akten von
Ramona Pfund

Regie
Martin Eberle

2015

Camper-Fründe

Komödie in drei Akten von
Marcel Schlegel

Textüberarbeitung für das Theater Altstetten durch
Käthi Hasler und Gritli Harringer

Regie
Käthi Hasler und Martin Eberle

2014

Arsen und Spitzenhäubchen

2013

Ein Joghurt für zwei

2012

Ein seltsames Paar

2011

Schlüssel für zwei

2010

De Neurose-Kavalier

2008

Drei Männer im Schnee

Das 100 Jahr-Jubiläum wird mit einem Klassiker abgerundet: «Drei Männer im Schnee» von Erich Kästner in der Dialektfassung «Zäh Tag Gratisferie», denn bereits 1953 und 1984 stand das erfolgreiche Stück auf dem Spielplan.

2007

Früehlig im Buechehof

Mit neuen Autoren zu neuen Ufern aufbrechen und mit altbewährten die Vielfalt erhalten, zeigt die Wahl von «Früehlig im Buechehof». Das Stück war bereits 1946, 1964 und 1980 zu sehen. Mit grosser Freude konnte an der Sonntagsaufführung 2007 das Ehepaar Frieda und Hans Schaad begrüsst werden. Beide mit einer über 70-jährigen Vereinszugehörigkeit.

2006

Zimmer 12a

2005

En nöie Maa für mini Frau

Charleys Tante

2003

Häxeschuss

2002

Wiiterspille

2001

Romeo mit grauen Schläfen

2001

Urs Hasler übernimmt das Präsidium

Urs Hasler ist unser geschätzter Ehrenpräsident.

2001 war das Amt wieder vakant, die Familie Schläpfer übersiedelte nach Breno TI, und Urs Hasler übernahm die Führung. Die unterschiedlichen Auffassungen über die Führung von Mehraktern/Märli konnten nicht überbrückt werden, deshalb wurde unter der Leitung von Heinz Buchwalder das Märli-Theater in die Selbständigkeit entlassen.

E grossi Chance

1999

s’Rumpelstilzli

s’Rumpelstilzli (1999)
1999

Agentur Rosa

1998

Der Froschkönig

1998

Pension Schöller – 90 Jahre Theater Altstetten

Mit der «Pension Schöller» wurde an einer Gala-Vorstellung das 90 Jahre Jubiläum gefeiert, dies in Anwesenheit von Stadtpräsident Josef Estermann, Gemeinderat Hans Diem und geladenen Gästen. Zum zweiten Mal hatte eine Frau, Fiamma Schläpfer, das Präsidium von Heinz Buchwalder (1991–99) übernommen. Dank eines offenen Ohres des Schulpräsidenten, Ernst Weibel, konnten den Theaterbesuchern Parkplätze auf dem Schulhausplatz angeboten werden – ein unschätzbarer Vorteil!

1997

Hänsel und Gretel

1996

Räuber Hotzenplotz

1996

En finanzchräftige Pfarrer

1995

Dornröschen

1995

En riche Unggle

1994

Frau Holle

Im Kappeli wurde erstmals im Dezember 1994 das Märli «Frau Holle» aufgeführt.

1994

z’oberscht wohned’s Ängels 

z’oberscht wohned s’Ängels (1994)

Ein Glücksfall, dass das Schweizer Fernsehen für die Serie Volkstheater die beiden Aufführungen «1: 0 für de Vatter» sowie «z’oberscht wohned’s Ängels» im Nov. 1994 bzw. Dez. 1995 ausstrahlte. Doch die Spieler mussten für die Aufzeichnung jeweils 1 Woche Ferien aufwenden.

1993

1:0 für de Vatter

1:0 für de Vatter (1993)
1992

Dorfmoral uf Halbmascht

Dorfmoral uf Halbmascht (1992)
1991

Schatz, i bi da!

1990

Lady Päng

1989

Boeing Boeing

1988

Gschpässigi Lüüt

1988

80-jähriges Jubiläum

80-jähriges Jubiläum (1988)

Präsident Hans Kunz, Organisator von 80 Jahre DVA, gelang es, Stadt-Präsident Dr. Thomas Wagner für die Feier zu gewinnen, der mit einer grosszügigen Spende aufwartete. Die illustre Gästeschar und Besucher konnten am 29. Oktober im vollbesetzten Spirgartensaal ein attraktives Programm geniessen und anschliessend mit der Old Fashion Big Band bis in den Morgen tanzen.

Auf dem Bild v.l.n.r. Hans Kunz, Frieda Schaad und Stadtpräsident Dr. Thomas Wagner.

1987

D’Putzfrau als Detektiv

Im Januar 1987 fuhren die Spieler bei winterlichen Verhältnissen ins Trotten Theater Neuhausen. Die erste Arbeit am Vormittag war: Farbe einkaufen, die vorhandenen Kulissen neu streichen. Um 15 Uhr stand «D’Putzfrau als Detektiv» auf der Bühne.

1986

Hier sind sie richtig

1985

s’Interview

1984

Zäh Tag Gratisferie

1983

Das Haus in Montevideo

75-jähriges Jubiläum

1983 wählte man für die 75 Jahr-Jubiläums-Aufführungen «Das Haus in Montevideo» von Curt Goetz. Samstag, den 1. Oktober fuhr dann die kostümierte Theaterschar bei schönstem Wetter mit einem Oldtimer-Postauto ins Blaue.

1982

Winkelgässli 7

Winkelgässli 7 (1982)
1981

Namensänderung zu «Theater Altstetten, dramatischer Verein»

1981 beschloss die 73. Generalversammlung eine Namensänderung: Theater Altstetten, dramatischer Verein. Damit wollte man einen zeitgemässen Auftritt erreichen.

1981

Beschti Referänze

Ein voller Erfolg war «Beschti Referänze», einmal mehr in der Dialektübersetzung von Carl Hirrlinger, langjähriger Spieler und Haus-Regie. Die gute Stückwahl brachte einen Gewinn von CHF 6027.– Walter Roderer spielte dieses Stück unter dem Titel «Buchhalter Nötzli»!

1980

Früehlig im Buechehof

1980

Gritli Harringer wird erste weibliche Präsidentin

Gritli Harringer, Souffleuse

1980 übernahm erstmals eine Frau das Präsidium, Gritli Harringer, die auch Regie führte, Mundartbearbeitungen schrieb und den Spielplan umsichtig mitgestaltete.

1980

Umzug ins reformierte Kirchgemeindehaus

Vom Kappeli wurde ins reformierte Kirchgemeindehaus umgesiedelt, wo der Ausschank von Mineralwasser und Verkauf von Sandwiches in der Pause möglich wurden. Mit dem Abschied vom Probelokal im Spirgarten fanden wir im Gemeinschaftszentrum Loogarten mit Bühne optimale Voraussetzungen. Als Gegenleistung war eine Aufführung im und für den Loogarten zu spielen.

1979

Tante Frieda

Dialektbearbeitung: Carl Hirrlinger

1978

En asteckendi Gsundheit

70. Jahre Theater Altstetten und Jakob Stebler wird 80.

1977

De dopplet Ueli

1976

Sprung in die Ehe

Dialektbearbeitung: Carl Hirrlinger

1975

Nonstop

1975 wurde Hans Schaad für seine grossen Verdienste zum Ehrenpräsident gewählt! Am Altstetter Dorffest 30./31. August 1975 spielte der DVA einen 30 Minuten – Einakter, Nonstop, zu Gunsten des Altersheims «Herrenbergli» mit einem Überschuss von CHF 1000.–.

1975

E tolli Familie

Dialektbearbeitung: Carl Hirrlinger

1974

E tolli Familie

Infolge Unfalls abgesagt.

Dialektbearbeitung: Carl Hirrlinger

1973

Liebi mit 100 PS

Dialektbearbeitung: Carl Hirrlinger

1972

D’Familie Nägeli

1971

Trautes Heim

Dialektbearbeitung: Carl Hirrlinger

1971

s’Hotelgschpängscht

1970

Veränderte Lebenssituationen

Die Schwierigkeiten, geeignete Stücke zu finden, grössere berufliche Belastungen und erweiterte Interessen der Mitglieder, bewogen den DVA, künftig nur noch im Herbst zu spielen. Vereinsreisen in den 70er Jahren waren: 3 Tage Amsterdam, eine romantische Mondscheinfahrt auf dem Rhein mit Grillparty am Rheinufer mit dem dramatischen Verein Eglisau, die Reise mit der Taschenformat-Schmalspurbahn Bregenz-Bezau.

1967

De Brütigam vo minere Frau

Dialektbearbeitung: Carl Hirrlinger

1967

Die spanische Fliege

1966

D’Barriere

1966

So en Frächdachs

1965

De Bergsturz vo Resch – Uraufführung

Stück von Franz Gastl.

1965

Em Willi si Frau

1964

Früehlig im Buechehof

Früehlig im Buchehof (1964)
1963

Fahnder Hunziker

1962

Warnung vor die Hunde

Mit dem Einakter «Warnung vor die Hunde», einem Dauerbrenner, standen die Spieler für einmal nicht auf der Bühne, sondern vor dem Mikrofon im Radio-Studio Zürich. Der DVA hatte jeweils auch aktiv die Bundesfeiern mitgestaltet, z. B. 1962 mit der Rütlischwur-Szene aus «Willhelm Tell».

1962

Via Mala

Via Mala (1962)

1962 war ein grosses Jahr – ein Höhepunkt!  Es stand im Zeichen der «Via Mala» von John Knittel. Vom gleichnamigen Bühnenstück gab es noch keine Dialektfassung, weshalb erst die Erlaubnis des Autors eingeholt werden musste.

Kurz entschlossen machten sich Franz Gastl und Carl Hirrlinger an die Dialektbearbeitung. Den ersten Akt zu Papier gebracht, reiste eine Delegation zu John Knittel nach Maienfeld und trug ihm eine Kostprobe vor. Schnell war das Eis gebrochen und der Dialektbearbeitung stand nichts mehr im Wege. Die Aufführungen im Herbst 1962, in Anwesenheit von John Knittel, begeisterten Publikum und Presse, und im Frühjahr 1963 gab es noch zwei Aufführungen im Volkshaus.

Auf dem Bild oben sind Edi Gerber, Carl Hirrlinger, Silvia Hirrlinger und Luise Zimmermann v.l.n.r. zu sehen.

 

Lilo Erne, Silvia Büsser, Franz Gastl, Luise Zimmermann, Edi Gerber, Frieda Schaad, unten Carl Hirrlinger
1961

s’Muschlefieber & Glatti Schelmes

1961 die Uraufführung von Franz Gastls «s’Muschlefieber». Im Herbst: «Glatti Schelme».

1960

Streik im Narrehuus

Heiri Meier-Pokal

Die Fussballmanschaft des Theater Altstetten im August 1960

Nicht nur auf der Bühne war der Verein erfolgreich – auch auf dem Fussballfeld. Nach dem dritten aufeinander-folgenden Dorfturnier-Sieg konnte der «Heiri Meier-Pokal» endgültig in die Sammlung aufgenommen werden.

ca. 1959/60

Es Huus voll Sterne

Mit der Uraufführung «Es Huus voll Sterne» von unserem Regisseur Franz Gastl gewann der DVA den «Walter Häberli Wanderpreis» für die best beurteilte Aufführung aller Sektionen des ZSV.

1959

Neues DVA-Logo wird eingeführt

Logo des dramatischen Vereins Altstetten.

Im März 59 wurde das neue DVA-Signet kreiert.

1959

E tolli Familie

1959

Brugge boue

Noch im Zeichen des Jubiläums wurde im Frühjahr 1959 die 53. Delegierten-Versammlung des Zentralverbandes Schweizerischer dramatischer Vereine organisiert. Mit «Brugge boue» versuchten die Spieler zu den Delegierten und Besuchern eine Brücke zu schlagen. Nun, Würde bringt Bürde, die Veranstaltung endete mit einem Defizit von CHF 2106.–.

1958

Vogel friss oder stirb – 50-jähriges Jubiläum

Vogel friss oder stirb (1958) – 50-Jahre Jubiläum

Das Jubiläums-Jahr 1958 begann mit «Zugvögel». Mit «Vogel friss oder stirb», in Anwesenheit von Stadtrat Baur und prominenten Gästen, eröffnete Präsident Hans Schaad am 25. Oktober den festlichen Abend im Spirgarten. Jakob Stebler, unser Haus-Autor, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Vogel friss oder stirb (1958) – 50-Jahre Jubiläum

1957

Die letschti Gotthard-Post

«Die letschti Gotthard-Post», anlässlich des 75 Jahre Gotthard-Post Jubiläums. Von Zeit zu Zeit reiste die Theaterschar mit allem drum und dran nach Wald, um den Patienten der Zürcher Heilstätte Abwechslung in die eintönige Kur zu bringen.

1955/56

Winkelgässli 7 & s’Trixli weiss, was es will & Hurra e Bueb

Es folgten «Winkelgässli 7», «s’Trixli weiss, was es will», «Der Mann im Vorzimmer», «Hurra e Bueb».

1954

Eidgenoss Chrättli & Autostop & Zäh ab Nüni

Im Frühjahr 1954 lachte das Publikum über «Eidgenoss Chrättli», dann folgten zwei weitere Stebler: «Autostop» und «Zäh ab Nüni».

1953

Feuf Cherzli

Besonderes Glück hatte der DVA 1953, als er mit «Feuf Cherzli» im Studio Bellerive die Sendereihe Schweizerisches Volkstheater eröffnen durfte, was den Bekanntheitsgrad sicher steigerte. Auch noch weitere Male konnten die Fernsehzuschauer die Altstetter am Bildschirm sehen, so mit den Einaktern «Warnung vor dem Hunde» und «De dopplet Heiri» mit je CHF 300.– Gage.

1952

Die spanische Fliege & De Meisterboxer & Zäh Tag Gratisferie

Dazwischen gab es auch leichte Kost wie «Die spanische Fliege», «De Meisterboxer», «Zäh Tag Gratisferie». Während dieser Zeit machte ein neues Medium, das Fernsehen, von sich reden.

1950

Einzelgänger

Der gute Start im Vorjahr ermunterte die Altstetter Theaterleute zu weiteren Stebler Uraufführungen, z. B. 1951: «Einzelgänger».

1950

Zuchthüüsler

Neubeginn im Theatersaal Kappeli mit der Uraufführung Herbst.

1950

Im goldige Ochse

Im Frühjahr 1950 galt es, mit «Im goldige Ochse» von der Löwen-Bühne Abschied zu nehmen, denn der Löwen musste einem Wohnblock weichen.

1949

Der wahre Jakob

Der wahre Jakob (1949)

1949 wurde «Der wahre Jakob» ein grosser Erfolg.

1947/48

Theaterstücke Made in Altstetten

Zwei Autoren haben den Spielplan stark beeinflusst: A.C. Angst-Burkhardt, ein Passiv-Mitglied, mit «Steinige Bode, steinigi Wäg» und «s Hager Rösi».

Aber insbesondere hatte der beliebte Volkstheater-Autor und ehemalige Altstetter, Jakob Stebler, auf der DVA-Bühne seine Erfolge mit «Nachher», eine Uraufführung, «Gränzwach» und «Landdienst».

1946

Rücktritt des gesamten Vorstandes

Im Laufe der Zeit hatte sich doch das Dialekt-Theater durchgesetzt und die Schriftsprache von der Bühne verbannt. Der amtsmüde Vorstand trat 1946 in Globo zurück, doch bereits 10 Tage später amteten die Neuen! 1948 wurden für die Vereinsreise Furka – Grimsel Fr. 15.- pro Mitglied vergütet und das Mittagessen wurde mitgenommen. Die Jahres-Entschädigung für Vorstand und Regie war mit CHF 100.– bzw. CHF 150.– festgelegt. Die neue Hermes 2000 Schreibmaschine kostete CHF 412.90

1945

Em Bollme si bös Wuche & Hurra e Bueb

Hurra en Bueb (1945)

Während der Kriegsjahre mussten der Spielplan und die Probearbeit den zwangsläufigen Absenzen angepasst werden, verbunden mit finanziellen Einschränkungen. Kindervorstellungen und das Tanzorchester nach der letzten Aufführung durften dennoch nicht fehlen. Zum Vereinsvermögen gehörte auch eine Bibliothek, die auf stolze 594 Bücher angewachsen war.

«Em Bollme si bös Wuche» von Alfred Huggenberger, der an einer Aufführung anwesend war und fand, «Einige Spieler hätten sich doch textliche Freiheiten erlaubt». Im Herbst «Hurra e Bueb», ein Erfolg mit CHF 748.– Überschuss. Davon beflügelt wagte man ein Gastspiel in Regensdorf, den Requisiten-Transport mit dem Veloanhänger! Das Publikum strömte – jedoch nicht durch den Haupteingang, sondern durch einen Nebeneingang an der Kasse vorbei.

1944

s’Erdbebe vo Aarau & Die Verschollenen

1944: erschütterte «s’Erdbebe vo Aarau» die Bühne im Kino Central. Im Herbst suchte man auf der Löwenbühne den «Verschollenen».

1943

Die Yversüchtige

Frühjahr 1943 waren «Die Yversüchtige» im Flora-Saal, Probelokal des DVA, zu sehen.

1942

Der verkaufte Grossvater

1941

Der letzte Tag Huldrichs Zwinglis & Verrat von Novarra

Auf Wunsch der ref. Kirchgemeinde, zur Einweihung der neuen Kirche am 27./28. September 1941, wurde mit den Jugendgruppen im Gemeindesaal das Schauspiel «Der letzte Tag Huldrichs Zwinglis» aufgeführt.

Im November der «Verrat von Novarra» – ein Publikumserfolg, doch Aufwand und Ertrag brachten rote Zahlen! Der KV-Lehrling Rodi Nater griff in die Tasten. Mit Werbebriefen wurde für Vereins-Abendunterhaltungen Einakter-Engagements angeboten. Mit Erfolg!

1940

Schweizerherz

1940 wurde eine Vorstellung «Schweizerherz» kurz von einem Fliegeralarm unterbrochen.

1939

s’Verlägeheits Chind

Im Frühjahr 1939 spielte man im Löwen nochmals «s’Verlägeheits Chind», um der Vereinskasse wieder auf die Beine zu helfen. Im Herbst 1939 wurden die Soldaten zum zweiten Mal an die Grenze gerufen.

1938

s’Verlägeheits-Chind & Die Grille

1938 sah man die Spieler zum ersten Mal mit dem «s’Verlägeheits-Chind» auf der Bühne im Schulhaus Kappeli. Im Herbst mit dem Stück «Die Grille», das kein Erfolg war; lag es am Stück oder am neuen Spielort?

1937

Die drei Dorfheiligen & s’Nullerl

1937 waren im Kino-Theater Central «Die drei Dorfheiligen» und im Herbst «s’Nullerl» zu sehen.

1936

E Liebesprob uf em Rigiberg & Der Korporal

Hoch und Tief gibt es in jedem Verein, so trat an der GV vom 14. April der gesamte Vorstand zurück. Doch die Wogen glätteten sich bald wieder.

1935

Notlug

Notlug (Einakter im_Kino-Theater Central) (1935)

Einakter im Kino/Theater Central.

1935

Auf der Alm, da gibt’s kei Sünd

1934

Jägerblut

Jägerblut (1934)

Auf dem Foto sind zu sehen:

Oben v.l.n.r.: Herman Schiesser, Bianca Rigo, Karl Epplin, Gottlieb Wettstein

stehend:  Frieda Benninger/Schaad, Albert Debacher, Hans Schmutz, Walter Schmutz, Hermine Fritsche, Gustav Graf, ??, Jda Moesch, Willy Moesch

sitzend: Hans Padrutt, Rösi Debrunner, Paul Beck, Berty Pozzi, Karl Solenthaler, Clara Benziger, Willy Demmler

1932

De Tierbändiger

Im Herbst 1932 stand «De Tierbändiger» auf der Bühne. Das 25 Jahr-Jubiläum wurde zu einem Misserfolg. Statt der erwarteten tausend Zuschauer liess die sommerliche Hitze den Zustrom auf nur zweihundert schmelzen. Eine bittere Erfahrung. Doch die mutigen Optimisten nahmen es mit den nächsten 75 Jahren auf. Eine zusätzliche Einnahme-Quelle waren Engagements mit Einaktern, humoristischen Einlagen und lebenden Bildern für die verschiedenen Vereins-Veranstaltungen, auch ein «Antiker Maskenball» wurde organisiert: ein Abend wie in alten Zeiten, mit komischen Darbietungen aus den 90er Jahren. Schon damals kannte man die Nostalgie!

1931

Ausflug auf den Flugplatz Dübendorf ZH

Ausflug auf den Flugplatz Dübendorf ZH (1931)

Am Vereinsausflug vom 14. Juli 1931 nach Dübendorf wagten einige Mitglieder einen Stadtrundflug (Pilot Gerber) mit der dreimotorigen Fokker 192, die Walter Mittelholzer im Februar 1934 für den Negus, Kaiser Haile Selassie I, nach Äthiopien überführte. Pilot Gerber zerschellte auf einem Postflug im April 1936 bei schlechtem Wetter mit seiner Maschine und dem Bordfunker an der Rigi.

1930

Hulla di Bulla & Pension Schöller

«Hulla di Bulla», und im Herbst war es die «Pension Schöller», die das Publikum zum Lachen brachte.

1929

Der wahre Jakob

1929 gab es mit dem Kino Central in Altstetten Konkurrenz. Mutig wurde diese Herausforderung angenommen: Mit dem Einakter «Blitzschutz» im Vorprogramm zum Film «Violanta» mit Henry Porten war die Kino-Bühne erobert. Im Herbst, wieder im Stammsaal Löwen, wurde «Der wahre Jakob» gezeigt.

1929

Ausflug ins Wägital

Ausflug ins Wägital (1929)
1928

Der Ring des Polykrates & Deborah

Der «Ring des Polykrates» und «Deborah» wurden aufgeführt, wobei sich das Stück für ein breites Publikum als zu hoch gegriffen erwies. Die Geselligkeit mit Musik, Gesang, die traditionellen Weihnachtsfeiern, Ausflüge zum Türlersee, Egelsee und jeweils das Pilgern der Zürcher am Auffahrtstag auf den Uetliberg wurden gepflegt.

1927

Der Gwissenswurm

Neben den Theateraufführungen wurden auch gesellige Aktivitäten gepflegt, darunter Musik, Gesang und traditionelle Weihnachtsfeiern.

1926

Ausflug nach Luzern

Ausflug nach Luzern (1926)

Es fand ein Ausflug nach Luzern statt. Während der Fahrt durch das Freiamt wurde der Gesang der Teilnehmer von der Polizei unterbrochen, da er während eines Gottesdienstes als unpassend empfunden wurde.

1926

Familie Hannemann

Die Einnahmen waren um 500 Franken geringer als erwartet. Dies wurde auf die ungünstige Witterung und die zunehmende Beliebtheit des Kinos zurückgeführt, das als «Kino-Epidemie» bezeichnet wurde. Es wurde der Wunsch geäussert, dass die Dramatiker zur Generalversammlung in einem Anzug erscheinen sollten.

Ein Theaterkritiker regte an, ein Stück eines Schweizer Autors zu spielen. Dies wurde jedoch abgelehnt, da das Publikum nicht auf Schweizerdialekt-Stücke erpicht sei.

1925

Die Räuber

Aus Ehrfurcht vor Schillers Jugendwerk «Die Räuber» wagte man 1925 nicht, Text zu streichen, um ein abendfüllendes Bühnenstück zu machen. Während dem Eröffnungsmarsch des Orchesters Guttmann, projizierte man Bilder und Reklame auf den weissen Vorhang. So dauerte die Monster-Aufführung von 15 Uhr bis 22 Uhr, mit einer halbstündigen Pause, um rasch ein Znacht unter Räubern einzunehmen. Wahrlich eine grosse Leistung für Spieler und Zuschauer. Doch nach der ersten Vorstellung beschloss man doch Text zu streichen, so konnte dann bereits um 20.30 Uhr das Tanzbein geschwungen werden.

1924

 Zum weissen Rössl

Zum weissen Rössl (1924)
1923

Hanneles Himmelfahrt & Der letzte Landenberger auf Schloss Elgg

Hanneles Himmelfahrt (1923)

«Hanneles Himmelfahrt» ist eine Traumdichtung von Gerhart Hauptmann. Die Aufführung wurde gemeinsam mit dem Orchesterverein und dem Töchterchor organisiert. Der Erlös ging zugunsten der Stiftung für das Alter.

1922

Der Herrgottschnitzer von Ammergau

«Der Herrgottschnitzer von Ammergau» wurde aufgeführt. Eine der Vorstellungen war zugunsten der Stiftung für das Alter.

Es fand eine Veranstaltung der Harmonie Altstetten statt, die für die Arbeitslosen in Altstetten organisiert wurde. Die Dramatiker trugen mit der Aufführung von zwei Einaktern bei. Insgesamt brachte die Veranstaltung 2000 Franken ein.

1921

Der Erbförster & Die Bernsteinhexe

Der Verein trat dem Zentralverband Schweizer dramatischer Vereine bei.

Am 11./12. Juni 1921 nahm der Verein an der Jahrestagung des Zentralverbands teil, die mit einer Spielkonkurrenz auf der Pfauenbühne (Schauspielhaus Zürich) verbunden war.

Bei dieser Spielkonkurrenz erreichten die Spieler mit dem Stück «Der Erbförster» den 4. Rang.

Im Herbst wurde das Stück «Die Bernsteinhexe» aufgeführt. Der bunte Abend an Silvester brachte jedoch ein Defizit ein.

1920

Der Goldbauer (erneut), Der Meineidbauer & Vorderhaus und Hinterhaus

«Der Goldbauer» wurde erneut aufgeführt.

Im Herbst wurde «Der Meineidbauer» auf der Altstetter Bühne gespielt. Dieses Stück brachte einen Überschuss von 1020 Franken ein.

Bei der Weihnachtsfeier am 19. Dezember 1920 wurde das Theaterstück «Vorderhaus und Hinterhaus» in einem Akt aufgeführt. Diese Feier beinhaltete ein umfangreiches Programm mit 22 Rezitationen sowie 9 Musik- und Gesangseinlagen.

Besonderheiten:

Es wurde grosser Wert auf Schriftsprache und Musik gelegt, was sich in der Preis-Rezitation und der Weihnachtsfeier zeigte. Die Weihnachtsfeier fand im Florasaal statt und begann um 16 Uhr.

1919

Die Rabensteinerin & Jürg Jenatsch

Jürg Jenatsch (1919)

Am 8. August 1918 wurden die Eintrittspreise erhöht, um die gestiegenen Kosten zu decken: Nummerierte Plätze CHF 1.50, 1. Platz CHF 1.20, Galerie CHF 1.–.

Die Grippewelle beeinträchtigte die Probearbeit. Das behördliche Aufführungs-Verbot wurde an der aussergewöhnlichen Versammlung vom 16. November 1918 mitgeteilt und das 10-jährige Jubiläum mit einem bunten Abend musste auf den 3. Mai 1919 verschoben werden. Für Fr. 10.- Jahresmiete konnte der Verein den Dachstock des Schulhauses Dachslern als Kulissenlager benutzen. 1919: «Die Rabensteinerin», «Jürg Jenatsch», ein Schauspiel über den Bündner Volkshelden, mobilisierte alle Aktiven und viele Zuzüger aus dem Dorfe.

1918

Der Loder

Der Loder (1918)

«Der Loder», ein Schauspiel in oberbayerischem Dialekt, forderte die Spieler zusätzlich. Drei ausverkaufte Vorstellungen zahlten sich aus: CHF 462.– Überschuss und ausstehende Mitglieder-Beiträge von CHF 28.50 – ein Dauerthema!

1917

Ausflug nach Killwangen

Am ersten schönen Frühlings-Sonntag 1917 fuhr die Theaterschar nach Killwangen. Im Restaurant «zur Fähre» wurde gelacht, getanzt und mit Einlagen unterhalten. Der Berichterstatter schreibt:

Nur zu schnell verstrichen diese fröhlichen Stunden und als die Sonne ihre letzten Strahlen zum Abschied sandte, verschwand gar manches Paar, um sich an den Gestaden der Limmat die lauen Abendlüfte um die verschwitzten Stirnen säuseln zu lassen. Nach und nach zeigten sich diese Ausreisser wieder – ohne Gesichtsveränderung.

1916

Ausflug nach Bremgarten

Ausflug nach Bremgarten (1916)
1916

Bürger- und Patrizierblut & Der Goldbauer

Bürger und Patrizierblut (1916)

1916 war wirtschaftlich und politisch ein schwieriges Jahr, das sich auch im Vereinsleben widerspiegelte. In «Bürger- und Patrizierblut» mussten für die letzte Vorstellung noch zwei Rollen umbesetzt werden (Militäraufgebot).

Im Herbst wurde der «Goldbauer» einstudiert, doch 3 Wochen vor der Aufführung streikte die Regie. Willy Schaffner nahm sich der Spieler an und verhalf den Aufführungen vor vollem Haus zum Erfolg:

…besonders der dritte Aufzug, der an die Spieler grosse Anforderungen stellte, hielt die Zuschauer in atemloser Spannung und nicht nur das Schwache, sondern auch das starke Geschlecht wurde ob dem Spiel der Altstetter-Mimen zu Tränen gerührt.

1914

Der sterbende Soldat

Am Neujahrstag 1914 organisierte der Damenturnverein eine Wohltätigkeits-Veranstaltung zu Gunsten des Hülfsvereins, an dem der DVA mit dem Stück «Der sterbende Soldat» mitwirkte.

1913

Waffen nieder & Die Waise von Hollingen

Waffen nieder (1913)

In den folgenden Jahren zogen Gewitterwolken am politischen Himmel auf. Einem Mahnruf gleich haben 1913 die Spieler von der Löwenbühne herab, mit «Waffen nieder» die Zuschauer zur Besonnenheit und Einigkeit aufgerufen und im Herbst «Die Waise von Hollingen» gespielt.

1912

Die Heldin von Transvaal

Mit «Die Heldin von Transvaal» vom November 1912 – ein Erfolg:

Im ausverkauften Löwensaal hob sich der Vorhang der Bühne und ein mächtiger Choral mit Harmonium – Begleitung von unseren Spielenden gesungen «Ein feste Burg ist unser Gott» scholl berauschend durch den Saal, sodass das Publikum schon vom ersten Augenblick von unserem Spiel hingerissen und in steter Bewunderung und Spannung das Dargebotene verfolgten. In vielen Szenen wurde das Publikum vom überwältigenden Spiel zu Tränen gerührt!

1910

Die Schweizer in Amerika, Die Hexe von Gäbisdorf, Schuld und Sühne

Die Regie, Johann Griessinger, konnte das Stück «Die Schweizer in Amerika» zum Erfolg führen.

Kassenstand, 26. Juni 1910: CHF 15.87. «Die Hexe von Gäbisdorf», «Schuld und Sühne» folgten.

1909

Der Freihof von Aarau

Im Herbst konnten die Altstetter den ersten Erfolg mit dem «Freihof von Aarau» verbuchen. Vom Erfolg beflügelt beschlossen sie, dieses Stück im Hotel Falken in Baden aufzuführen. Fazit: Gute Kritik – finanzieller Misserfolg.

1909

Das Glück

Das Glück (1909)

Dass die junge Pflanze in den richtigen Garten gesetzt wurde, beweist die Vergangenheit. Der Zufall wollte es, dass das erste Stück im Frühjahr 1909 den Titel «Das Glück» trug, doch der Besuch war bescheiden. Im 1. Jahresbericht ist zu lesen:

Unerschrocken blieben jedoch die Jünger der dramatischen Kunst; Misserfolge konnten sie nicht entmutigen; im Gegenteil, sie hofften auf eine bessere Sympathie in einer weiteren Vorstellung eines anderen Stückes.

1908

Gründung dramatischer Verein Altstetten

An der ersten Versammlung von 30. Oktober wurde der Vorstand gewählt:

Präsident: Gottfried Huber
Aktuar: Simon Scharf
Cassier: Alfred Gut, Hugo Griessinger, Charles Châtelain.

Eine Eintrittsgebühr von CHF 1.– und Austrittsgebühr von CHF 2.– und ein Monatsbeitrag von CHF –.60 wurde beschlossen.