Die goldenen 20er-Jahre sind in Zürich angekommen und bringen neben genussvollen Momenten auch ein verändertes Bild der Frau mit sich, das mit Madame de Pompadour einhergeht. Inmitten der Stadt, in unmittelbarer Nähe der Fraumünster Kirche, betreibt die gebürtige Pariserin mit Schweizer Wurzeln seit Kurzem ein kleines, extravagantes Varieté.
Das «Bijou» besticht durch seine reizvolle Abendunterhaltung, gute Musik und köstlichen Wein. Leider stösst das lebhafte Varieté an die Grenzen des Ärgernisses einer alten Nachbarin. Der Pfarrer wird gerufen und kurz darauf erscheint die Polizei.
Weitere Schwierigkeiten treten auf, als ein großer Diebstahl in den Vordergrund rückt und die Sängerin Desirée nicht mehr auffindbar ist. Dabei sollte am Freitagabend die eiserne Geschäftsfrau Erna unbedingt mit einer perfekten Vorstellung im Bijou beeindruckt werden! Als dann auch noch ein Erpresserschreiben auftaucht, spitzt sich die Lage zu und Wachtmeister Sturzenegger ist gezwungen, verdeckt zu ermitteln.
Es wird sich zeigen, ob Zürich im Jahr 1923 schon bereit ist für die Pompadour.
spielt Madame de Pompadour
Besitzerin des Varieté »Bijou«
spielt Desirée »Heidi« Hofer
Tänzerin/Sängerin im »Bijou«
spielt Marlene Dubois
Dienstmädchen & Bardame aus Paris
spielt Fräulein Bürkli
Nachbarin
spielt Erna Zolliker
Geschäftsfrau aus New York
spielt Josef Keller
Musiker im »Bijou«
spielt Robert Sturzenegger
Wachtmeister Stadtpolizei Zürich
spielt Andreas Hildebrand
Pfarrer der Fraumünster Kirche
spielt Ernst Oberholzer
Leutnant Stadtpolizei Zürich
Nun, da das Stück «Madame de Pompadour» seine erste Bühne betreten darf, bekomme ich immer Mal wieder zwei Fragen gestellt: «Wie kommst du darauf, ein eigenes Stück zu schreiben?» und «Wieso die 1920er»?
Ich habe mir Gedanken gemacht und möchte ganz ehrlich Antworten. Tatsächlich folgt auf die erste Frage die stets bekannte, unspektakuläre Phrase: «Ich hatte schon als Kind eine Leidenschaft für das Schreiben und die Bühne. Mein erstes Büchlein war eine Geschichte über die Ente Liseli und wie sie dem bösen Fuchs entkommen konnte und meine erste Theaterrolle war ‹Heidi›». Aber wie sonst soll es auch sein, ich denke die allerwenigsten stehen eines Morgens auf und beschliessen ein Theaterstück zu schreiben ohne sich jemals, in geringster Weise, damit befasst zu haben. Wenn man sich mit etwas beschäftigt, besonders mit einer gewissen Begeisterung, beginnen unweigerlich eigene Ideen herumzuschwirren. Ich habe mich lediglich dazu entschieden diese Ideen auf Papier zu bringen.
Warum die goldenen Zwanziger? Das erste Mal damit in Berührung kam ich, als ich «Der grosse Gatsby» gelesen und gesehen habe. Die Kleider, die Musik, der Art Déco Stil. Doch begann mein Herz von da an für den Swing-Jazz zu schlagen. Wer könnte denn einer Roaring Twenties Party wiederstehen?
Und wer hätte keine Freude daran selbst, etwas Eigenes zu schaffen? Es bereitet mir unglaubliche Freude, in eine Welt einzutauchen, eigene Figuren zu schaffen und ihnen eine Geschichte zu geben. Und natürlich bereitet es mir überaus grosse Freude, wie diese Figuren nun auf der Bühne verkörpert werden.
Wenn ich den Autor J.R.R. Tolkien zitieren darf: «Das Schöpfen bzw. das Erschaffen, ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft und ein Bedürfnis, das gestillt werden muss».
An dieser Stelle möchte ich von ganzem Herzen meinen Dank ausdrücken. Während der Fertigstellung des Stücks hatte ich das Glück, Menschen an meiner Seite zu haben, die mich mit Rat und Tat unterstützt haben: Gritli Harringer, in ihren 67 Jahren Mitgliedschaft im Theater Altstetten gibt es kaum etwas, das sie nicht gemacht hat. Mit vollem Einsatz hat sie das «Züri-Tüütsch» korrigiert.
Von Käthi Hasler, die bereits zahlreiche Stücke im Verein inszeniert hat, bekam ich ehrliche Kritik und hilfreiche Feedbacks.
Mireille Huguein, Cousine meines Mannes und Französischlehrerin am Gymnasium, hat mit ihren professionellen Sprachkenntnissen das Französisch überarbeitet.
Jürg C. Maier, Schauspieler und Regisseur mit Leidenschaft, ermutigte mich, die Stückidee umzusetzen und gab mir ebenfalls ein ausführliches Feedback.
Und mein Mann, Stefan Kümin, der nicht müde wurde, sich etliche Passagen immer wieder anzuhören und zu diskutieren. Und natürlich ein grosses Danke an das Theater Altstetten. Es ist eine grosse Freude, dass sich der Theaterverein für das Stück entschieden hat, und für mich eine Ehre, es in einem Verein, welcher seit 115 Jahren besteht, als Uraufführung mitgestalten zu dürfen.
Souffleuse
Souffleuse
Technik
Technik
Technik
Technik
Regie
Regie
Maske
Züri-Geschnetzeltes (Kalb) mit Kroketten, Gemüse
Hackbraten mit Kartoffelgratin, Gemüse
Rahmschnitzel (Schwein) mit Spätzli, Gemüse
Kuchenbuffet
Diese Saison bieten wir Ihnen zum ersten Mal auch eine vegetarische Variante an. Lassen Sie sich überraschen.
Freitag 10. Januar
Samstag, 11. Januar
Freitag, 17. Januar
Samstag, 18. Januar
Sonntag, 19. Januar
Freitag, 24. Januar
Samstag, 25. Januar
Sonntag, 26. Januar
Freitag, 31. Januar
Samstag, 1. Februar
Freitag, 7. Februar
Samstag, 8. Februar
Beginn Freitag und Samstag, 20 Uhr, am Sonntag, 14 Uhr.
Happy Hour nach der Derniere-Aufführung.
Eintritt:
CHF 23.–
/Person
Nummerierte Plätze.
CHF 19.–
/Person
Kinder bis 12 Jahre und
AHV/IV-Bezüger.
Nur sonntags gültig.
Schulhaus Kappeli
Theatersaal
Badenerstrasse 618
8048 Zürich